Globalisierung als Chance: miteinander verzahnen

Bereits vor mehr als 60 Jahren hat der Volkswagen Konzern vorgemacht, was Globalisierung heute bedeutet: 1953 wurde VW do Brasil als erste Auslandstochter gegründet. 30 Jahre später startete Volkswagen als einer der ersten Autokonzerne die Produktion in China. Seither ist die Welt noch mehr zusammengerückt und die Automobilindustrie ist heute eine der am stärksten international vernetzten Branchen. Heute verteilen sich die insgesamt 107 Fertigungsstätten des Volkswagen Konzerns auf 27 Länder weltweit – Tendenz steigend! Seit 2008 hat sich die Zahl der über den Globus verteilten Produktionsstätten verdoppelt.

107 Fertigungsstätten
in 27 Ländern vertreten

Die weltweite Wettbewerbsfähigkeit des Volkswagen Konzerns ist das Ergebnis des erfolgreichen Managements lokaler und globaler Einflussfaktoren. Dieses Management endet nicht an den Werksgrenzen, sondern erfordert in großem Maße die Einbeziehung der Lieferanten. Nur durch immer stärker verzahnte Strategien ist es möglich, die Dynamik der Globalisierung als Chance zu nutzen. Zum einen ist es wichtig, den Vorgaben lokaler Märkte nachzukommen. Dies erfordert marktadäquate Produkte, angepasste Kostenstrukturen und die Minimierung von Risiken wie Wechselkursabhängigkeiten durch lokale Wertschöpfung und Tiefenlokalisierung. Zum anderen muss der Volkswagen Konzern die hohe Anzahl und die immer engere Taktung der globalen Fahrzeuganläufe gemeinsam mit den Lieferanten durch intelligente Konzepte erfolgreich bewältigen.

Mit einer Anpassung der Sourcing-Prozesse wird eine frühere Einbindung der Lieferanten in die Fahrzeugprojekte erreicht. Der Volkswagen Konzern stellt damit sicher, dass frühzeitig gezielte technische Konzeptvorschläge der Lieferanten zur Entscheidung kommen und die Vielfalt der Produktionsstandorte und Anlaufstaffeln sowie die Komplexität im Sourcing-Prozess abgebildet wird.

Im Rahmen der Initiative „Future Automotive Supply Tracks“, kurz FAST, wird der Volkswagen Konzern seine globalen Strategien frühzeitig mit den Lieferanten verzahnen und das Projekt- und Anlaufmanagement optimieren. Durch einen effektiven Austausch im Rahmen von FAST stellt der Konzern gemeinsam mit seinen Lieferanten ein schnelles globales Wachstum sicher.

ist Globalisierung.